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Tipps rund um das Thema Karriere
Weitere Tipps, Informationen sowie Beispiellebensläufe werden wir im Laufe des Semesters in unserem e-Learning Bereich bereitstellen.
Viele Bewerber bereiten sich gut auf ihr Vorstellungsgespräch vor. Sie sammeln Infos über das Unternehmen, die konkrete Stelle und die Branche, machen sich Gedanken über ihre Kleidung und bereiten sich auch auf konkrete Fragen im Gespräch vor. Doch ein Thema wird im Bewerbungsgespräch oftmals vernachlässigt: Körpersprache und Mimik!
Beides verrät viel darüber, wie Du Dich in der Situation fühlst. Bist Du nervös und angespannt? Bist Du überhaupt an der Stelle, deinen Gesprächspartnern und dem Unternehmen interessiert? Flunkerst Du vielleicht bei der einen oder anderen Frage? Du siehst: Körpersprache ist wichtig.
Einige Dinge solltest Du im Gespräch vermeiden. Dazu gehören:
- ein schlaffer Händedruck zur Begrüßung und bei der Verabschiedung – niemand schüttelt gerne eine Hand, die sich wie ein ‚toter Fisch‘ anfühlt. Achte darauf, dass Deine Hand nicht eiskalt ist und auch nicht verschwitzt.
- fehlender Blickkontakt im Gespräch mit allen Anwesenden. Du solltest nicht ständig aus dem Fenster blicken oder suchend im Raum herumschauen. Wende Dich nicht von deinen Gesprächspartnern ab!
- fehlendes Lächeln während des Gesprächs. Auch wenn Du angespannt bist, solltest Du nicht zu verbissen wirken. Ein Lächeln macht sympathisch und entspannt.
- fehlende Körperspannung – Bitte nicht ‚herum lümmeln‘ oder in den Stuhl ‚sacken‘. Dadurch vermittelst Du Desinteresse und Langeweile. Außerdem kann es sein, dass Dir unterstellt wird, faul zu sein.
- zu straffe Körperhaltung – das vermittelt den Eindruck von großer Nervosität und Steifheit.
- Herumzappeln im Gespräch. Du solltest weder mit den Beinen wippen, noch zu wild mit den Händen herumfuchteln. Auch das zeigt, wie angespannt und nervös Du bist.
- Arme verschränken oder die Hände in die Hosentasche – beides macht keinen guten Eindruck. Mit verschränkten Armen machst Du generell einen verschlossenen, abwehrenden Eindruck. Mit den Händen in der Hosentasche zeigst Du Unwohlsein und Unsicherheit. Viele wissen nicht, was sie im Gespräch mit ihren Händen machen sollen. Setz Dich einfach locker hin und lege die Hände locker ab. Nutze Deine Gestik, um Aussagen zu unterstreichen.
- mit den Fingern an Gegenständen oder der Kleidung spielen, an den Klamotten herumzupfen oder sich ständig durch die Haare fahren. Auch das zeigt Deine Nervosität und Unsicherheit und vermittelt geringes Selbstbewusstsein.
- Achte auch auf Deine Stimme. Wenn Du zu leise sprichst, wirkst Du unsicher. Sprichst Du zu schnell, wirkt es hektisch.
Worauf Du im Gespräch achten solltest:
- Eine ruhige und tiefe Atmung. Diese entspannt und vermittelt einen gelassenen Eindruck.
- Deine Körperhaltung sollte aufrecht sein, aber nicht zu steif wirken. Eine gewisse Körperspannung ist dabei wichtig. Wenn Du stehst, solltest Du einen ‚sicheren‘ Stand haben. Dabei ist es wichtig, wirklich auf beiden Beinen zu stehen. So wirkst Du selbstsicher und selbstbewusst. Versuch's mal zu Hause vor dem Spiegel zu üben!
- Blicke deine Gesprächspartner während des Gesprächs an. Das signalisiert Interesse sowie Wertschätzung und zeigt, dass Du dem Gespräch folgst. Achte darauf, dass Du nicht nur die Person anschaust, die die Frage gestellt hat, sondern auch die anderen Anwesenden.
- Nutze Deine Hände, um Deine Aussagen dynamisch zu unterstreichen.
- Sprich ruhig und mach Pausen. Du darfst auch über Fragen nachdenken. Falls Du Dir unsicher über die richtige Lautstärke bist, solltest Du lieber etwas lauter sprechen, als zu leise. Das wirkt sicherer.
- Lächle